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Mix aus Erneuerbaren und Gas soll Neuseelands Stromversorgung sichern

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Der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung bleibt relevant, trotz sinkender Priorität. Unternehmen, die die Digitalisierung der Stromnetze vorantreiben, haben gute Chancen.

Solar Panels on the Meadow
© Solar Panels on the Meadow via Canva

Von Daniel Lenkeit | Sydney | GTAI

 

Statt konsequent den Ausbau erneuerbarer Energiequellen zu beschleunigen, will Neuseelands aktuelle Regierung mehrgleisig fahren. Neben erneuerbaren Energien – einschließlich Offshore‑Wind – sollen flexible Kapazitäten aus fossilen Energiequellen die Versorgungssicherheit stützen. Dazu zählen auch LNG-Importe. Geld aus einem 2025 geschaffenen Gassicherheitsfonds soll für zusätzliche Erdgasbohrungen und die Modernisierung von Anlagen sowie für die Erschließung neuer Gasfelder bereitstehen, auch wenn Neuseeland langsam das Gas ausgeht.

 

Die Regierung vollzieht seit Ende 2023 einen energiepolitischen Kurswechsel. Das Energiepaket vom Oktober 2025 flankiert diesen mit Maßnahmen zur Abfederung der Investitionsrisiken. Geplant sind unter anderem Entschädigungszusagen für Investoren und staatliche Kapitalbeteiligungen für strategische Energieprojekte, zum Beispiel 120 Millionen US-Dollar für neue Gasfelder. Darüber hinaus sollen zukünftig kostenintensive Public-Private-Partnership-Vergabeverträge genutzt werden, mit langfristiger Erlössicherheit und möglichen Ausgleichszahlungen aus öffentlichen Geldern an die privaten Finanzierer der Projekte.

 

Diese Instrumente werden zunächst gezielt für Öl‑, Gas‑ und LNG‑Infrastruktur eingesetzt. Zusammen mit beschleunigten Vergaberegeln sollen sie großen, kapitalintensiven Vorhaben schnell Planungs‑ und Finanzierungssicherheit geben.

 

 

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