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Wirschaftsbericht Neuseeland | Januar 2026

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Trends, Risiken und Chancen der aktuellen Daten im Fokus.

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Wirtschaftsbericht – 29. Januar 2026

Die neuseeländische Wirtschaft zeigt Anzeichen einer zyklischen Erholung, mit steigender Geschäftskonfidenz und einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Die Daten aus Januar stützen die Ansicht, dass die Nachfrage, insbesondere in der Fertigung und im Dienstleistungssektor, zurückkehrt. Herausforderungen bleiben jedoch, wie schwache Immobilienpreise und eine niedrige Netto-Migration.

 

Die Inflation stieg im vierten Quartal auf 3,1%, was vor allem durch höhere Preise für handelbare Güter wie Benzin und Flugtickets bedingt war. Obwohl die Haushalte weiterhin unter Kostenbelastungen leiden, haben die Mieten und die Lebensmittelpreise etwas nachgelassen. Es wird erwartet, dass die Inflation bis 2026 wieder innerhalb der Zielspanne der Reserve Bank zurückgeht, wobei die Märkte eine mögliche Anhebung des Leitzinses bis September einpreisen.

 

Das globale Wachstum bleibt stabil, mit einer Prognose des IWF von 3,3% für 2026. Geopolitische Risiken und fiskalische Defizite stellen eine Herausforderung dar, doch Investitionen in KI und günstige Finanzbedingungen mildern diese Sorgen.

 

Das Geschäftsklima verbessert sich, wobei die QSBO für Dezember einen deutlichen Anstieg des Vertrauens zeigt, obwohl der Bausektor schwach bleibt. Der Arbeitsmarkt verzeichnet ein moderates Jobwachstum, insbesondere im Dienstleistungssektor, während der Einzelhandel und die Wohnbauinvestitionen steigen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neuseeländische Wirtschaft an Schwung gewinnt, jedoch weiterhin Inflation und Migrationsherausforderungen bestehen.

 

 

© The Treasury - New Zealand

 

 

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