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Ladeinfrastruktur und E-Mobilität in den PICs: Deutsche und pazifische Akteure tauschen sich zu nachhaltigen Mobilitätslösungen aus

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// 16. Juni 2026 // Virtuelle Fachkonferenz im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Charging Infrastructure and E-Mobility in the Pacific Islands
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Am 16. Juni 2026 veranstalteten die AHK Neuseeland und die Renewables Academy (RENAC) AG im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine virtuelle Fachkonferenz zum Thema „Ladeinfrastruktur und E-Mobilität in den pazifischen Inselstaaten (Cookinseln, Fidschi, Samoa und Tonga)“. Die Veranstaltung bildete den Auftakt einer digitalen Geschäftsanbahnungsreise und brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Entwicklungsfinanzierung und Energiewirtschaft zusammen, um über die Zukunft nachhaltiger Mobilität in den pazifischen Inselstaaten zu diskutieren. 

 

In ihrer Begrüßung betonte die AHK Neuseeland die wachsende Bedeutung klimafreundlicher Mobilitätslösungen für die Region. Die deutsche Botschaft in Suva, vertreten durch Botschafter Dr. Andreas Prothmann, hob die Chancen internationaler Zusammenarbeit für die Energiewende im Pazifik hervor. Weitere Impulse kamen von Laura Scharlach von RENAC, die die Exportinitiative Energie vorstellte, sowie von Florian Widdel vom Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Einblicke in regulatorische Rahmenbedingungen, Netzintegration und die Auswirkungen zunehmender Elektromobilität auf Stromsysteme gab. 

 

Ein zentrales Thema der Konferenz war die Rolle der Elektromobilität im Kontext der Energiewende auf Inselstaaten. Die Referenten verdeutlichten, dass E-Mobilität besonders dann ihr volles Potenzial entfalten kann, wenn Ladeinfrastruktur konsequent mit erneuerbaren Energien kombiniert wird. Während viele pazifische Inselstaaten weiterhin stark von importierten fossilen Brennstoffen abhängig sind, bieten Solarenergie, Batteriespeicher und intelligente Ladelösungen die Möglichkeit, Transport- und Energiesektor gemeinsam zu dekarbonisieren. Dabei wurde betont, dass E-Fahrzeuge künftig nicht nur Stromverbraucher, sondern durch intelligentes Laden und Vehicle-to-Grid-Konzepte auch ein aktiver Bestandteil eines flexiblen Energiesystems sein können.  

 

Im Rahmen mehrerer Unternehmenspräsentationen stellten deutsche Anbieter ihre Technologien und Dienstleistungen vor. Die Beiträge reichten von Solar- und Speicherlösungen über Projektentwicklung, Netzinfrastruktur und Energieberatung bis hin zu Windenergieanwendungen und technischen Prüfdienstleistungen. Die teilnehmenden Unternehmen präsentierten konkrete Ansätze für die Herausforderungen kleiner Inselnetze, darunter netzunabhängige Ladeinfrastruktur, hybride Energieversorgungssysteme, Solardächer mit integrierter Stromerzeugung, Batteriespeicher sowie dezentrale Energieversorgung für abgelegene Regionen. 

 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Finanzierung nachhaltiger Infrastrukturprojekte. Nadège Hopmann von der Europäischen Investitionsbank (EIB) stellte die Aktivitäten der Bank im Pazifik vor und erläuterte Finanzierungsinstrumente für Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und klimafreundliche Infrastruktur. Dabei wurde deutlich, dass die erfolgreiche Umsetzung von E-Mobilitätsprojekten neben technologischen Lösungen auch langfristige Investitionen, stabile regulatorische Rahmenbedingungen und partnerschaftliche Zusammenarbeit erfordert. 

 

Die Konferenz zeigte eindrucksvoll, dass die Pazifikregion nicht nur vor Herausforderungen steht, sondern auch erhebliche Chancen birgt. Die Kombination aus erneuerbaren Energien, Batteriespeichern und innovativen Mobilitätslösungen bietet die Möglichkeit, die Abhängigkeit von importierten Kraftstoffen zu reduzieren, Versorgungssicherheit zu stärken und neue wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Die anschließenden individuellen B2B-Gespräche zwischen den am Projekt teilnehmenden deutschen Unternehmen und regionalen Stakeholdern dienten dazu, konkrete Kooperationspotenziale und Projektansätze weiter zu vertiefen. 

Bei Fragen und für mehr Informationen, kontaktieren Sie uns gerne!

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