- Fördergeber: Teil der Exportinitiative Energie (EIE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Land/Region: Neuseeland
- Durchführungszeitraum: November 2026
Überblick
Das Projekt unterstützt deutsche KMU dabei, ihre klimafreundlichen Energielösungen in einem der ambitioniertesten Märkte der Pazifikregion zu positionieren. Durch eine Kombination aus fundierter Marktvorbereitung, digitaler Fachkonferenz und gezielten B2B-Gesprächen ebnet das Projekt den Weg für deutsche Technologien in den neuseeländischen Industriesektor.
Neuseeland ist für deutsche Unternehmen besonders attraktiv, weil das Land mit dem Zero Carbon Act klar auf Netto-Null bis 2050 ausgerichtet ist und damit in Industrie und Gewerbe ein konkreter Transformations- und Investitionsdruck in Richtung Dekarbonisierung und Energieeffizienz entsteht. Genau hier setzt die digitale Energie-Geschäftsreise an und adressiert die zentralen Hebel im Zielmarkt – insbesondere dort, wo heute noch grosse Emissionsminderungen technisch und wirtschaftlich erreichbar sind.
Anmeldeschluss ist der 24.08.2026
Wie kann das Projekt helfen?
Das Projekt fungiert als Brücke zwischen deutschen Technologieanbietern und den Dekarbonisierungsbedarfen in Neuseeland, indem es gezielt den Wissenstransfer sowie die technologische Zusammenarbeit in zentralen Bereichen stärkt. Im Fokus stehen dabei die Elektrifizierung und der Einsatz von Wärmepumpen zur Umstellung fossiler Prozesswärme auf nachhaltige Lösungen wie Hochtemperatur-Wärmepumpen und Power-to-Heat-Systeme. Gleichzeitig werden Effizienz-steigerungen durch moderne Energie-management- und Automatisierungslösungen gefördert, die kurzfristige Einsparungen ermöglichen.
Ergänzend unterstützt das Projekt die Eigenversorgung durch integrierte Photovoltaik- und Speichersysteme für Gewerbeparks und Industriebetriebe, um sowohl die Netzstabilität zu verbessern als auch Kosten zu reduzieren.
Vorteile
Das Projekt generiert eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Während deutsche Unternehmen, durch das seit 2024 geltende Freihandels-abkommen von erleichterten Marktzugängen profitieren, erhalten sie durch das starke Netzwerk der AHK Neuseeland direkten Zugang zu zentralen Entscheidungsträgern. Deutsche KMU können ihre internationale Spitzenposition bei hochwertigen Systemlösungen voll ausspielen, da der neuseeländische Markt Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit besonders schätzt. Für die lokale Industrie bietet die Zusammenarbeit wiederum die Chance, komplexe Umstellungs-pflichten effizient zu bewältigen, Energiekosten durch moderne Technik abzufedern und auf praxiserprobte Konzepte wie Microgrids, PV-Speicher-Systeme oder intelligente Automatisierungslösungen zurückzugreifen.