Zwei Māori-geführte Geothermieprojekte in Taranaki und South Waikato erhalten staatliche Fördermittel in Höhe von insgesamt knapp 6 Millionen NZ-Dollar. Ziel ist es, bislang wenig erforschte geothermische Ressourcen außerhalb der etablierten Geothermiegebiete Neuseelands zu erkunden und ihr Potenzial für die künftige Energieversorgung zu untersuchen.
Die von der Parininihi ki Waitōtara Incorporation und der Wairarapa Moana ki Pouākani Incorporation geleiteten Projekte umfassen Erkundungsbohrungen und geowissenschaftliche Untersuchungen auf Māori-Land. Dabei soll geklärt werden, inwieweit sich die Ressourcen künftig zur Energiegewinnung und direkten Wärmeversorgung nutzen lassen.
Die Ergebnisse könnten neue Möglichkeiten für die Dekarbonisierung eröffnen, Investitionen fördern und die regionale Wirtschaft stärken.
Zusätzlich stellt die Regierung 3 Millionen NZ-Dollar für eine nationale Geothermie-Datenbank bereit. Sie soll bislang verstreute Daten bündeln und künftige Erkundungs- und Entwicklungsprojekte erleichtern.
Gemeinsam sollen die Initiativen dazu beitragen, Neuseelands heimische Energiepotenziale besser zu nutzen und neue Chancen für Arbeitsplätze, Investitionen und regionales Wachstum zu schaffen.
© Beehive