- Datum: 2.–6. November 2026
- Anmeldeschluss: 24. August 2026
- Verantstaltungsort: Online
- Teilnahmegebühren: Die Teilnahme an den Energie-Geschäftsreisen unterliegt den De-minimis-Bestimmungen der EU und wird für deutsche Mittelständler gefördert. Für die Teilnahme an der digitalen Energie-Geschäftsreise wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben:
- Kleinstunternehmen: 125,- € netto
- Kleine und mittlere Unternehmen: 425,- € netto
- Großunternehmen: 750,- € netto
Überblick
Gemeinsam mit der Renac AG lädt die AHK Neuseeland Sie herzlich ein, sie im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) auf die digitale Energie-Geschäftsreise zum Thema Dekarbonisierung und Energieeffizienz in der Industrie & Gewerbe zu begleiten.
Durch die Teilnahme an dieser Reise bereiten Sie Ihren Markteinstieg in Neuseeland gezielt vor und knüpfen wertvolle Kontakte zu relevanten Akteuren im Bereich energieeffizienter Industrielösungen.
Individuell auf die teilnehmenden Unternehmen zugeschnittene virtuelle B2B-Kooperationsgespräche bilden zentrale Programmpunkte dieser Reise. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen die digitale Fachkonferenz am 03.11.2026, ihre Produkte und Lösungen vor einem hochrangigen neuseeländischen Publikum zu pitchen.
Die digitale Reise richtet sich insbesondere an exportorientierte kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energieeffizienzbranche, die ihre Lösungen auf dem neuseeländischen Markt positionieren und langfristige Geschäftspartnerschaften aufbauen möchten.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Im Rahmen der Energie-Geschäftsreise profitieren Sie von folgenden Modulen:
- Zielmarktanalyse: Teilnehmende Unternehmen erhalten eine eigens angefertigte Studie über Rahmenbedingungen und konkrete Geschäftschancen in Neuseeland sowie eine Beschreibung und Kontaktdaten der für die Branche wichtigen Unternehmen, Institutionen, Organisationen, Behörden und deren Entscheidungsträgerinnen und -träger.
- Digitale Fachkonferenz: Im Rahmen dieser digitalen Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lösungen für Neuseeland vor einem ausgewählten Fachpublikum zu pitchen und durch einen moderierten Austausch in den Dialog zu treten.
- Individuelle B2B-Gespräche: Die AHK Neuseeland organisiert speziell für Sie abgestimmte digitale Kooperationsgespräche mit potenziellen lokalen Partnern und Kunden. Registrierungslink zum Teilen - Anmeldeschluss: 24.8.2026 Teilnahmegebühren
Zielgruppe
Für deutsche Unternehmen im Bereich energieeffizienter Industrietechnologien eröffnet der neuseeländische Markt attraktive Geschäftsmöglichkeiten. Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen zur Dekarbonisierung der Industrie schaffen eine hohe Nachfrage nach innovativen Lösungen und internationaler Expertise.
Deutsche Unternehmen können dabei insbesondere mit technologischer Kompetenz, energieeffizienten Systemlösungen und langjähriger Erfahrung überzeugen.
Besonders relevant sind Unternehmen und Lösungsanbieter aus den Bereichen:
- Elektrifizierung industrieller Prozesse: Wärmepumpen, Power‑to‑Heat‑Lösungen und Hochtemperaturtechnologien
- Energieeffizienz in Betrieben: Energiemanagementsysteme, Abwärmenutzung, Automatisierung und optimierte Kühl‑/Kältetechnik
- Erneuerbare Energien und Eigenversorgung: Photovoltaik, Solarthermie und Windkraft sind relevant, insbesondere kombiniert mit Speichern, Neuseeland plant gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Erzeugung, um seine CO₂‑Ziele zu erreichen
- Speichertechnologien: Insbesondere für Netzstabilität, Prozessenergie und die Integration volatiler EE‑Erzeugung
- Dekarbonisierung im Gewerbe: Hotels, Gesundheitswesen, Cold‑Storage‑Facilities und Gewerbeparks investieren zunehmend in Effizienzlösungen und PV‑Speicher‑Kombinationen.
Marktinformationen
Neuseeland bietet deutschen Unternehmen im Bereich Dekarbonisierung und Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe vielversprechende Marktchancen. Das Land hat sich gesetzlich verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen – mit Ausnahme von biogenem Methan. Besonders die Industrie steht dabei im Fokus: Als zweitgrößter Emittent des Landes muss sie ihre Energieversorgung, Produktionsprozesse und Effizienzstrukturen in den kommenden Jahren umfassend modernisieren.
Trotz politischer Anpassungen einzelner Klimaprogramme seit 2024 bleiben die sektoralen Emissionsziele bestehen. Gleichzeitig deutet der Wirtschaftsausblick für 2027 auf eine Erholung nach der Rezession, steigende Investitionen und ein wachsendes Interesse an kosteneffizienten Lösungen zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen hin. Für deutsche Anbieter energieeffizienter und klimafreundlicher Technologien entsteht dadurch ein attraktives Umfeld mit konkretem Bedarf in mehreren Branchen.
Besonders relevant sind die Milch- und Lebensmittelindustrie mit hohem Prozesswärmebedarf, die Holz- und Bauindustrie mit Potenzialen für Biomasse und moderne Trocknungstechnologien, die Chemie- und Petrochemiebranche sowie das verarbeitende Gewerbe. Auch Transport und Logistik gewinnen durch Elektrifizierung, Ladeinfrastruktur und Flottenumrüstung an Bedeutung. Im Gewerbesektor investieren unter anderem Hotels, Gesundheitseinrichtungen, Kühlhäuser und Gewerbeparks zunehmend in Effizienzlösungen sowie in Kombinationen aus Photovoltaik, Speichern und Energiemanagement.
Hohe Marktpotenziale bestehen insbesondere bei der Elektrifizierung industrieller Prozesse, etwa durch Wärmepumpen, Power-to-Heat-Lösungen und Hochtemperaturtechnologien. Ebenso gefragt sind Energiemanagementsysteme, Abwärmenutzung, Automatisierung, effiziente Kühl- und Kältetechnik sowie Lösungen für Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien. Speichertechnologien spielen eine wichtige Rolle für Netzstabilität, Prozessenergie und die Integration volatiler erneuerbarer Erzeugung.
Bei Fragen und für mehr Informationen, kontaktieren Sie uns gerne!
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Iris Heinz
Interims-Geschäftsführerin; Abteilungsleiterin DEInternational, Projekte & Services
+64 9 304 0707 iheinz@germantrade.co.nz